Also gerade TheoInf und DS halte ich (letzteres noch viel mehr als Mathe I&II) für essentiell in der Informatikausbildung.
Denn gerade die frühzeitige Fachrichtungswahl würde dann die Gefahr in sich bergen, dass man noch nie etwas von z.B. Graphen gehört hat, es aber möglicherweise gleich in die Vollen geht. Wie man effizient und schnell rechnet und was eine Äquivalenzklasse ist, ist auch gut zu wissen.
Ja, und was ein Isomorphismus ist, das müssen manche Informatiker auch wissen. Oder was ein Modell ist (man sollte schonmal ahnen können, was ein Kollege meint, wenn er von Modell-Checking redet).
Und wie ein Tansistor arbeitet ist auch Grundwissen - um aber zu wissen bzw. verstehen zu können, wie der arbeitet, muss man schon mal was vom Potentialunterschied (Spannung) gehört haben. Klar, gerade GET ist bei uns auch meiner Meinung nach eher extrem dürftig weil relativ nutzlos.
Aber eine gewisse Allgemeinbildung gehört dazu - und Allgemeinbildung ist *nicht*, GWT aus dem Eff-Eff zu können. Das ist verfrühtes Fachrichtungsidiotentum.
(An die GWT-Götter: echt nix gegen Euch!

Ihr dürft GWT gerne durch alles mögliche andere ersetzen ... C, HTML, Ruby, Python, Matlab, Cuda, blubb-ASM, uswusfetc.!)